Tipps für linke Frauenversteher

Was ich ja immer begeisternd finde ist, wenn im Internet FeministInnnen Femsplaning betreiben, ober besser gesagt glauben, Männern erklären zu müssen, warum sie sich wo wie zu verhalten haben, damit auch Anne Wizorek kein Nackenhaar in männlicher Umgebung sträubt.

Gerade bin ich über eine tolle Seite gestolpert, wo das vorexerziert wird, nach dem Motto „Bin ich Sexist oder was?“ Ja, bist du. 10 Tipps für linke Männer.

1. Akzeptieren

Patriarchale Unterdrückung existiert seit etwa 10.000 Jahren, seit der Entstehung des Privateigentums. Jede zwischenmenschliche Interaktion, seitdem wir die Augen aufgemacht haben, zeigt uns die angebliche Minderwertigkeit von Frauen auf. Wie sollten wir die Welt anders sehen als durch eine sexistische Brille?
OK, du bist links. Du hast „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ von Friedrich Engels gelesen. Super! Ein großartiges Buch! Aber glaubst du, dass du dich damit auf einmal und für immer von allen sexistischen Vorurteilen emanzipiert hast? Nein.
Also ja, auch du verhältst dich manchmal sexistisch. Akzeptiere es und arbeite dran!

»Patriarchale Unterdrückung existiert seit etwa 10.000 Jahren« sagt wer? Engels? ach so. Hat er das auch begründet? Vielleicht hilft es nicht nur Engels zu lesen sondern auch mal das höchst interessante Essay von Heike Diefenbach

2. Zuhören

Wenn man für sexistisches Verhalten kritisiert wird, ist die Reaktion fast automatisch eine defensive: „So war es doch nicht gemeint!“ „Wie kannst du das glauben!“ „Ich bin doch kein Sexist!“
In dem Moment sollte man stattdessen tief einatmen und nachdenken: OK, es war nicht sexistisch gemeint. Wieso wirkte es trotzdem so? Was kann ich nächstes Mal machen, damit eine Bemerkung nicht sexistisch wirkt?
Bitte versuche nicht Frauen zu belehren, was sexistisch ist und was nicht. Überhaupt musst du Frauen nicht immer versuchen, die ganze Welt zu erklären.

Lustig: Frauen darf man nicht erklären, was sexistisch ist, aber Männern. Abgesehen von diesem Double Standard gehören zur Interpretation leider immer zwei. Der Eine, der spricht, und der Andere, der das Gesprochene interpretiert. Meine Realität bestimmt, wie ich interpretiere, bestimmt meine Realität. Robert Anton Wilsons Satz: »Der Paranoide hat recht, es mag ihn wirklich keiner« beschreibt das sehr gut. Wenn jemand in allem Sexismus sehen will – und die Beschreibung in 1. (» Jede zwischenmenschliche Interaktion, seitdem wir die Augen aufgemacht haben, zeigt uns die angebliche Minderwertigkeit von Frauen auf.) deutet darauf hin, dass der AutorIn das will – dann wird er dass auch, egal was man sagt, so interpretieren. Im Grunde genommen haben solche Feministinnen leider Züge einer paranoiden Persönlichkeitsstörung.

Mir zu allem einen Kopf zu machen, ob das, was ich sagen könnte, von irgendjemanden mit einer sehr verqueren Logik als sexistisch interpretieren werden könnte, macht Kommunikation zum Minenfeld, und da ich noch ein Leben neben dem Pflegen von sensiblen FeministInnenseelen habe, lass ich mir lieber ab und zu sagen, wenn jemand sich verletzt fühlt und äußere in bester Michael Gwodsz-Manier, dass es mir Leid tut, wenn mich jemand falsch verstanden hat.

Um hier mal wieder auf mein Lieblingsbeispiel aus »Ein Fisch namens Wanda« zu verweisen, wohin dieses Verharren in der politischen Korrektheit führt. Einfach mal Engländer gegen Feminist ersetzen:

„Wanda, do you have any idea what it’s like being English? Being so correct all the time, being so stifled by this dread of, of doing the wrong thing, of saying to someone „Are you married?“ and hearing „My wife left me this morning,“ or saying, uh, „Do you have children?“ and being told they all burned to death on Wednesday. You see, Wanda, we’ll all terrified of embarrassment. That’s why we’re so… dead. Most of my friends are dead, you know, we have these piles of corpses to dinner.“

3. Selbstkritisch bleiben

Und auch wenn du nicht darauf angesprochen wirst, kannst du dich trotzdem fragen, ob du auf subtile Art und Weise Frauen abwertest: Schaue ich eine Frau komisch an? Unterbreche ich eine andere Person eher wegen ihres Geschlechts? Stehe ich einer Frau zu nah? Habe ich Körperkontakt (etwa am Arm), den sie vielleicht nicht möchte?
Es kann auch hilfreich sein, sich mit den Erfahrungen von Frauen auseinanderzusetzen. Lies doch zum Beispiel mal Berichte auf alltagssexismus.de.

Ich kann da nur im Gegenzug raten »Selbstbewusst werden«, denn das macht das eigene Wohlbefinden weniger abhängig davon, ob alle Menschen in der meiner Umgebung feministische Musterschüler sind.
Schaue ich eine Frau komisch an? Durchaus. Manchmal auch Männer. Das hat nichts mit Sexismus zu tun, sondern mit Interesse an Menschen. Zugegeben, wenn ich mir überlege, wie jemand wohl gerade tickt, wirke ich manchmal auch noch, als würde ich Welteroberungspläne hegen. Das kann dann mal treffend mit »Schaue ich eine Frau komisch an?« beschrieben werden. Aber wenn sich gerade Feministinnen verbitten sich vorschreiben zu lassen, wie sie wann und wo rumrennen und was sie da machen: Warum sollte ich mir das von ihnen vorschreiben lassen? Nur weil sie beim ersten kritischen Blick zweifel bekommt, ob das enge Top eine gute Wahl war?

Es passiert mir auch manchmal, dass MICH Leute komisch anschauen (vor allem wenn ich mal wieder den Pullover linksrum trage). In meiner Jugend ist das bestimmt noch häufiger passiert, als ich meine Hemden bis zum Bauchnabel offen hatte, oder zerrissene T-Shirts trug, die mehr Loch als Stoff hatten. Wenn ich damit nicht hätte leben können, hätte ich mich vermutlich konformistischer anziehen können. Man hat es ja durchaus in der Hand, wie intensiv die Leute einen anschauen.

Solange wir nicht in einer totalitären Gesellschaft leben, und den Menschen die Freiheit haben, hin zu schauen wohin sie wollen, und solange es Menschen mit schlechter Kinderstube gibt, die sich sowieso nicht vorschreiben lassen wie sie sich zu benehmen haben, solange wird es gesünder sein, hier ein wenig Selbstbewusstsein zu entwickeln, als darauf zu hoffen, dass es irgendwann feministische Umerziehungslager gibt, in die jeder eingewiesen wird, der sich entgegen dem Wizorek-Code verhält.

Das Gleiche gilt für »Habe ich Körperkontakt (etwa am Arm), den sie vielleicht nicht möchte«.

Da hatte ich gestern gerade wieder eine interessante Diskussion mit meinem Sohn, der am Wochenende tanzen war und das Gefühl hatte, dass eine Frau ihn antanzte. Er hat dann aber nichts darauf reagiert, weil er ja nicht übergriffig wirken wollte.
Man ich kann verstehen, dass meine Tochter sich früher aufgeregt hat, dass es Jungen heute nur noch im alkoholisierten Zustand zu entlocken ist, ob sie ein Mädchen mögen, weil sie Angst haben die Statistik zu befüllen, nach der jede fünfte Frau schon einmal unangemessene Begegnungen erlebt hat.

4. Aufgaben bewusst verteilen

Wenn in linken Räumlichkeiten gekocht werden, melden sich oft viele Frauen „freiwillig“. Aber das hat mit einer bestimmten Sozialisation zu tun. Um dieser Sozialisation entgegenzuwirken, müssen wir Aufgaben bewusst verteilen. Das geht auch für Kinderbetreuung, Einkauf, Putzen… Aber genauso für politische Aufgaben. Spricht ein Mann auf dem Podium, während eine Frau nur moderiert? Schreibt ein Mann, während eine Frau Korrektur liest. Das kannst du alles hinterfragen.

Tja wenn es Spaß macht. Bitte sehr. Vielleicht mal „Caveman“ schauen, dann versteht man das Prinzip dahinter. Wobei ich es gut finde, wenn Männer kochen, denn im Gegensatz zu den meisten Frauen, die ich kenne, können die wenigstens anständig würzen.

5. … auch zu Hause

Unser Programm ist die Vergesellschaftung der Hausarbeit durch kommunale Küchen, Wäschereien, Kinderbetreuung, etc. Es ist eine bürgerliche Illusion, die Frauenbefreiung durch eine andere Verteilung privater Hausarbeit erreichen zu wollen.
Aber so lange es private Hausarbeit gibt, sollte sie nicht nur von Frauen erledigt werden. Den Antisexismus, den wir auf politischen Treffen pflegen, sollten wir auch nach Hause mitnehmen. Also wer passt auf die Kinder auf, wenn es eine politische Veranstaltung gibt? Eine gerechtere Verteilung macht es Genossinnen leichter, sich politisch zu organisieren.

Als alleinerziehender Vater kann hier ja ganz gelassen bleiben, aber wenn Frauen bei der Familiengründung leider immer noch eher auf den Ernährertypen schauen, sollte man vielleicht erst mal eher den Frauen nahelegen, nicht nur auf sein Einkommen zu schauen. Es wird wohl kaum Zufall sein, dass die Auswertung der Elterngeldanträge ergeben hat, dass Väter im Schnitt 660€ mehr verdienen, und die Familie somit unter dem Wegfall seines Gehaltes mehr leidet.

6. Räume für Selbstorganisierung lassen

Manche linke Häuser haben besondere Räumlichkeiten für Frauen-Lesben-Trans-Menschen. Automatisch kommen die Beschwerden von vermeintlich linken Männern: „Ist das nicht einfach eine neue Form von Diskriminierung?“ Nein. Jeder Raum auf dem ganzen Planeten ist ein Männerraum, in dem du dich uneingeschränkt ausbreiten kannst. Auf den einen Frauenraum kannst du verzichten. Eigentlich bräuchte es noch viel mehr Frauenräume.

Ich weiß nicht, was man über solchen blöden Sexismus noch sagen soll, aber in dem Satz »Jeder Raum auf dem ganzen Planeten ist ein Männerraum« zeigt, sich vielleicht wieder die paranoide Wahrnehmungsverzerrung. Öffnen Sie sich mal als Mann auf der offenen Straße die Hose, und kraulen sich zwei Minuten genussvoll die Eier und Sie werden an den verächtlichen und empörten Blicken der Umstehenden sehen, wie sehr die ganze Welt den Männern gehört. Vermutlich landet man dann als 5722. Traumatisierungseintrag unter #Aufschrei auf Twitter.

Wenn man sich die klassische Paarwohnung ansieht, dann ist abgesehen von Keller und Werkstatt eigentlich alles Frauenraum. Ich kenne zu mindestens kaum einen Mann, der sich den ganzen Deko Schnick-Schnack, den Frauen aus dem Depot-Laden um die Ecke schleppen, kaufen würde. Der findet sich dann trotzdem im Wohn-, Schlaf- und wenn sie nicht aufpassen auch im Arbeitszimmern wieder.

Ja ein Frauen-Lesben-Trans-Menschen-Raum ist sexistisch, wenn es nicht ebenso einen Raum gibt, in dem Männer sich ausleben und ihre Socken auf dem Boden liegen lassen können und ohne weibliche Verachtung ihren Interessen nachgehen können. Natürlich wird jetzt jeder als Feminist sozialisierter Mann aufschreien und sagen: „Aber kein Mann muss sich so verhalten“. Mal ehrlich. Haben sie sich mal das #ausnahmslos-Manifest angesehen?  „Es darf keine Täter_innen-Opfer-Umkehrung, wie in Form von Verhaltensregeln für Betroffene,“ Frauen wollen sich offensichtlich auch keine Verhaltsregeln auflegen lassen, warum also Männer wenn es um ihre Safespaces geht.

7. … aber keine Doppelbelastungen schaffen

Beim Kongress eines reformistischen Jugendverbandes gab es ein Frauentreffen: Hier konnten weibliche Mitglieder unter sich diskutieren. Eine tolle, feministische Sache! Was haben die Männer währenddessen gemacht? Saßen in der Kneipe und tranken Bier. Nicht so toll.

Frauen müssen sich die ganze Zeit mit Sexismus auseinandersetzen, ob sie wollen oder nicht. Das darf auf keinen Fall zu zusätzlichen politischen Aufgaben führen, von denen Männer befreit sind. Auf besonderen Frauentreffen muss auch nicht nur über die eigenen Erfahrungen als Frau diskutiert werden, sondern über alle Aspekte der Politik.

Während eines Frauentreffens können Männer unter sich über Sexismus reflektieren – solche Diskussionen sind oft ergiebiger, als man erwarten würde. Alternativ können sich Männer in der Zeit mit Reproduktionsarbeit beschäftigen.

Es gibt die schöne Trennungsfloskel, die meistens Männer zu hören bekommen, wenn die Frau sie aus heiterem Himmel sitzen lässt. »Es gehören meist zwei zur Trennung dazu«. Dieser Satz gilt durchaus auch für die Gestaltung der Beziehung. Frauen hier zum bloßen Opfer zu stilisieren ist so hochgradig sexistisch, weil Frauen die Mündigkeit abgesprochen wird, selber Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Frauen können sich ja durchaus entscheiden, mit wem sie politisch aktiv sind. Es gibt durchaus Männer, die wenig davon halten in der Kneipe Bier zu trinken.

Was aber natürlich mal wieder grandioser Sexismus ist, ist die Unterstellung „Frauen müssen sich die ganze Zeit mit Sexismus auseinandersetzen, ob sie wollen oder nicht“.

Männern nicht?

Tut mir leid, aber so einen dämlichen Spruch kann leider nur eine Frau oder ein Mann vom Stapel lassen, der noch nie einen Sorgerechtsstreit mit einer, in ihrer Eitelkeit verletzten Frau erdulden musste, oder in der Schule Kunst bei einer feministischen Lehrerin hatte. Mal ein paar Beispiele für Alltagssexismus, mit dem sich Männer rumplagen müssen? Hier

8. Selbst aktiv werden

Sexistische Bemerkungen kriegt man ständig mit. Ist es nicht Sache der Betroffenen, es anzusprechen, wenn es ein Problem gibt? Ja und Nein. Natürlich müssen die Wünsche der Betroffenen im Mittelpunkt stehen. Aber man glaubt gar nicht, wie viele sexistische Vorfälle Frauen potentiell ansprechen könnten – locker 10.000 am Tag.
Und es ist nicht die Aufgabe von Frauen, 24 Stunden am Tag auf Sexismus hinzuweisen. Immerhin gibt es auch andere politische Themen. (Zudem die angeblich „harmlosen“ Witze sich nicht allzu selten in nackte Gewalt umwandeln, wenn sie kritisch angesprochen werden.) Deswegen solltest auch du als Mann einschreiten: „Das finde ich sexistisch und andere Menschen vielleicht auch.“
Du kannst es auch nach dem Rat von Twitter probieren: „Den Witz habe ich nicht verstanden. Kannst du die Pointe bitte für mich genau erläutern?“

10.000 mal? Da kann ich nur sagen: Da scheint jemand in sehr merkwürdigen Umgebungen unterwegs zu sein, oder aber die Opferlatte so niedrig zu legen, dass jeder Mann in Tränen ausbräche, wenn er sie bei sich ebenso anlegt. Und tut mir leid, aber Es liegt in der Natur der meisten Witze, dass sie mit Grenzverletzungen spielen.

Sich die Pointe erklären zu lassen, um in schönster Waldorfpädagogenmanier den Witzeerzähler selbstständig zur Einsicht zu führen, das funktioniert leider nicht einmal in einer Waldorfschule.

9. Gegen sexualisierte Gewalt einschreiten

Das müsste eine Selbstverständlichkeit sein, aber passiert in dem Moment viel zu selten. Alle Menschen – aber besonders Männer – tragen eine Verantwortung dafür, sexualisierte Gewalt zu stoppen. Erst die Kultur des Wegschauens macht so viel Gewalt gegen Frauen möglich. „Das geht mich nichts an“, denken sich viele. Aber sexualisierte Gewalt geht uns alle an. Besondere Aufmerksamkeit brauchen wir in Kontexten, wo viele Menschen und/oder Alkohol im Spiel sind, zum Beispiel Partys. Es dauert nur ein paar Sekunden, um kurz zu fragen, ob sich alle wohl fühlen.

WOW einer von 10 Punkten, denen ich uneingeschränkt zustimmen kann. Wobei ich zum einen erwarte, dass das Opfer einigermaßen deutlich zu verstehen gibt, dass sie nicht will. Worauf ich nämlich keine Lust habe, bei einem „Fifty Shades of Grey“-artigen Vorspiel dazwischen zu funken.

Zweitens ist das heutzutage eigentlich kein Problem, wenn der übergriffige Pulk nicht aus 1000 Leuten, wie in Köln, besteht.

Wenn man sich mal die verschiedenen sozialen Experimente ansieht, die bei Youtube liegen bekommt man nicht das Gefühl, dass Umstehende nicht eingreifen wenn Gewalt gegen Frauen passiert.

Schlägt ein Mann eine Frau, hat man sofort einen Pulk von Menschen, die den Kerl festhalten und erklären, dass er das nicht darf. Schlägt eine Frau einen Mann, juckt es keinen, und die Leute vermuten: »Na ja, wahrscheinlich hat er sie betrogen«. Komischerweise wird das nur bei Frauen als Legitimation gesehen übergriffig zu werden.

10. Keine dummen Witze!

Gerade die scheinbar „harmlosen“ Formen des Sexismus machen das Problem allgegenwärtig. „Das ist doch nur ein Witz – hast du keinen Humor?“ So will sich mancher Mann als Sexist und Antisexist gleichzeitig feiern lassen. Und er greift die Frauen noch einmal an, weil sie nicht über ihre Unterdrückung lachen wollen.
Mir hat es unglaublich gut getan als junger, frisch politisierter, linker Mann, nach einem sexistischen Witz richtig lange ausführlich kritisiert zu werden. Erst das unangenehme Gefühl hat mich dazu gebracht, über die Bedeutung meiner „Witze“ nachzudenken. Also ich hoffe, dass möglichst viele andere Männer diese Erfahrung machen können.

Tja der Humor, das sind wir wieder mal bei Punkt 8. Wenn Gleichberechtigung nur bedeutet, dass sich Männer hier auf weibliches Niveau begeben, muss ich sagen, dass ich darauf echt verzichten könnte, denn der hier mitklingende Habitus, dass das weibliche ja das Richtige ist, halte ich nicht für wirklich konsensfähig.

Glauben Sie mir Gleichberechtigt wollen die meisten Frauen von Männern gar nicht behandelt werden, denn wenn Männer mit Frauen genauso Reden würden, wie sie manchmal miteinander reden, hätten wir den nächsten Tränenbach. Wenn ein Mann seinem alten Kumpel sagt: »Stefan, die siehst ja immer noch Scheiße aus«, dann tut er dass, weil er weiß, dass ihn sein Gegenüber versteht und nicht anfängt zu weinen. Wenn sie wissen wollen warum Männer so miteinander reden erklärt Vera Birkenbiehl ganz gut. Falls Sie das interessiert.

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Ein Gedanke zu „Tipps für linke Frauenversteher

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