Angst vor dem Feminismus?

Christian von AllesEvolution hat anscheinend mal wieder eine traumatisierende Diskussion mit einer Feministin gehabt, die glaubt in seine kritische Haltung dem Feminismus gegenüber eine männliche Angst vor gleichberechtigten Frauen interpretieren zu müssen.

Es tut mir ja immer leid, solche Frauen so hartherzig enttäuschen zu müssen, aber der Vorwurf ist genauso dämlich, wie die Vorhaltungen einiger meiner Ex-Freundinnen:

»Du willst doch nur ein Mäuschen.«

Ich weiß nicht wie man auf diese absurde Idee kommen kann, dass es für einen Mann eine wünschenswerte Option ist, mit einer rückgratlosen Jasagerin zusammen zu leben?

Nur, weil ein Mann nicht gleich bei jeder Idee seiner Partnerin in ehrfürchtiges Nicken verfällt, heißt nicht, dass Männer lieber Frauen bevorzugen, die nicht wissen was sie wollen. Eine Frau, die nicht weiß was sie wirklich will, ist nämlich genau der Typ Frau, mit denen man solche nervigen Diskussionen führen muss, denn solche Frauen kommen alle drei Tage mit neuen Ideen, wie sie ihre Glückseligkeit zu finden glauben. In der Psychologie nennt man diesen weiblichen Vorwurf dass Männer eine Jasagerin an ihrer Seite wollen, nur weil sie nicht zum Jasager werden »Projektion«. Denn eigentlich wollen diese Frauen einen Jasager, ebenso wie Feministinnen, die mit diesen Vorwürfen kommen, nicht an einer gleichberechtigten Beziehung interessiert sind.

Klar mag man sagen, dass Frauen in einer Beziehung Unterstützung wollen und keine Entmutigung, aber was ist die Alternative? Sich seinem Cassandra Complex ergeben und sehenden Auges den Plan der Partnerin gegen die Wand fahren lassen? Wie ich meinem Sohn in solchen Situationen immer sage: »Wenn du wirklich überzeugt wärest von deiner Idee, dann würdest du dir nicht durch zwei Nachfragen den Wind aus den Segeln nehmen lassen und einfach die Schule schmeissen. Solange Du diese Überzeugung nicht hast, ist es vielleicht besser, die Vorzüge der Schulzeit zu genießen und sich zu überlegen, wie es danach aussehen soll.«

Mal ehrlich, liebe Feministinnen: Männer finden es unglaublich sexy, wenn Frauen wissen, was sie wollen. Wir mögen es, wenn ihr bereit seid, euch für die Umsetzung eurer Ideen einzusetzen. Wir lieben es, wenn ihr diese dann auch kommunizieren können, damit auch wir eine Planungssicherheit haben. Dabei ist es prinzipiell egal, wie diese Idee im Detail aussieht. Ob es euer oberstes Ziel ist, ein erfülltes Mutterdasein zu pflegen, ob Ihr eine Karriere im Vorstand eines Dax-notierten Unternehmens anstrebt, oder euch als Heilpraktikerin in der Schossraum-Begleitung selbstständig machen wollt… Alles kein Problem, wenn zwei Dinge gegeben sind: Erstens ihr euch in einem sinnvollen Maße sicher seid, dass ihr damit glücklich werdet und uns in zwei Monaten nicht mit einer neuen Idee ein Ohr abkaut, und wir zweitens nicht den Eindruck bekommen, dass die Frage, »wer soll das alles finanzieren« als sekundär betrachtet wurde, weil es in der Vergangenheit nun mal so war, dass im Zweifelsfall der Partner, Papa oder Vater Staat eingesprungen ist. Als Mann weiß man halt schon ganz gerne, dass man an Entscheidungen, die für uns ein Kostenrisiko bedeuten, nicht nur als Zustimmkaspar oder Zahlesel beteiligt war.

Frauen, die kritische Nachfragen nicht als ein »Kleinmachen« interpretieren müssen, weil sie sich selber so klein sehen, sondern, die darin eine Hilfe sehen, um die Stichhaltigkeit ihres Plans zu überprüfen, finden Männer echt toll.

Als ich z. B. vor ein paar Jahren den Entschluss gefasst habe, eine Festanstellung mit toller Karriereaussicht in einem zukunftsträchtigen Großkonzern gegen meine Selbstständigkeit einzutauschen, da hat mich mein lieber Herr Papa, obwohl ich 35 war, erstmal in die Mangel genommen (und wenn ich zu dem Zeitpunkt eine entscheidungsrelevante Partnerin gehabt hätte, hätte die es vermutlich ebenso getan) und ausgefragt, ob ich mir das auch gut überlegt habe. Die spanische Inquisition kann einem in so einer Situation schon wie ein Kaffeekränchen vorkommen, aber aus dem Gespräch rauszugehen mit dem Gefühl: »Gut,  da war keine Frage die ernsthaften Zweifel erregen konnte«, nachdem mein Vater sagte: »Gut, dann hoffe ich, dass das alles so eintrifft, wie Du es Dir vorgestellst.« das war schon eine schöne Bestätigung meines Entschlusses. Und wenn er meine Entscheidung ins Wanken gebracht hätte, dann wäre ich vermutlich dankbar gewesen, dass ich noch einen Punkt gefunden hätte, über den ich noch etwas nachdenken muss.

Lange rede kurzer Sinn: Nein liebe Frauen, wir haben weder ein Problem mit selbstbewussten Partnerinnen, noch mit gleichberechtigten Frauen als Konkurrenz in der Berufswelt. Zu mindestens die Selbstbewussten unter uns Männern, und die weniger Selbstbewussten? Seid versichert, die sind für Männer ebenso nervig, wie die Berufsopfer, die sich im Feminismus eine Existenzgrundlage suchen, indem sie sich immer neue Gründe suchen, warum Frauen mit ihrem Leben nichts anständiges anfangen können (und dafür dann die restlichen 50% der Bevölkerung verantwortlich machen wollen).

Tipps für linke Frauenversteher

Was ich ja immer begeisternd finde ist, wenn im Internet FeministInnnen Femsplaning betreiben, ober besser gesagt glauben, Männern erklären zu müssen, warum sie sich wo wie zu verhalten haben, damit auch Anne Wizorek kein Nackenhaar in männlicher Umgebung sträubt.

Gerade bin ich über eine tolle Seite gestolpert, wo das vorexerziert wird, nach dem Motto „Bin ich Sexist oder was?“ Ja, bist du. 10 Tipps für linke Männer. Weiterlesen

Potentielle Vergewaltiger

Es scheint echt nicht leicht für die Grünen zu sein, seitdem die blöde Reaktorkatastrophe von Fukushima sie um ihr großes politisches Thema gebracht hat. Seitdem selbst die CDU die Atomreaktoren schneller abschalten will, als es sich die Grünen je zu trauen gewagt hätten, suchen sie krampfhaft nach einem Thema, welches sie für Wähler interessant machen könnte.

Als potentielle »Wir sind die Toleranten«-Partei scheint das Thema #Köln sie nun vollkommen zu überfordern. Es scheint ihnen da ähnlich zu gehen wie ›The Incredible Feminist Woman‹ in ihrem aktuellen Comic ›The Rape of Cologne‹. Weiterlesen

12 Frauenprivilegien

Es ist ja manchmal echt gefährlich mit zu vielen Frauen in einem Raum zu sitzen. Nicht dass ich Angst vor Frauen habe, aber die Gefahr ist ziemlich groß ist, dass in lockerer Diskussionsrunde irgendeine von ihnen plötzlich mit der Opferleier loslegt.

  • Frauen verdienen ja so viel schlechter als Männer
  • Frauen müssen sich um die Kinder kümmern
  • Frauen werden immer dazu erzogen brav zu sein
  • Frauen können nicht Sex mit mehreren Männern haben ohne als Schlampe zu gelten.

Ich könnte diese Auflistung noch beliebig weiter führen, und einige Frauen verdienen tatsächlich Geld damit, solche Listen aufzustellen und in Buchform zu veröffentlichen.

Irgendwann war es aber mal wieder so weit, und ich saß in so einer Runde. Nach dem „Kinder“-Lamento platze mir der Kragen. Statt eines negativen „So ein Quatsch“ versuchte ich es aber einfach mal mit einem positiven Ansatz. Ich verblüffte die Frauen mit der Feststellung: „Ich könnte euch aus dem Stegreif zwei Dutzend Gründe nennen, weshalb es besser ist eine Frau zu sein.“

Na gut, aus dem Stegreif kam ich nur auf ein Dutzend, aber ich finde das ist auch schon eine Menge. Weiterlesen

#Alltagssexismus

1.) Die Familienrichterichterin, die trotz eindeutiger Stellungnahme der Gutachterin („Soweit die Mutter dabei bleibt, ihren Lebensmittelpunkt … in so großer Entfernung zu behalten, ist vor dem Hintergrund der Entwicklung der familiären Beziehungen … zu empfehlen, dass die Kinder ihren Aufenthalt beim Vater finden.“) dem Kindvater erwidert:

„Die Bindung zur Mutter ist mir wichtiger. Wenn sie dem Umzug zustimmen, werden wir eine großzügige Umgangsregelung beschließen. Wenn nicht, können Sie den Umgang separat einklagen“

2.) Die Jugensamtsmitarbeiterin, die dem Vater, der vorgeschlagen hat, dass Kind könne auch bei ihm im Haus, in dem das Kind die ersten 5 Jahre seines Lebens gewohnt hat, wohnen bleiben, vor Gericht beschreibt als:

Zuerst war er ja ganz vernünftig, aber dann sagte er das Kind könnte auch bei ihm wohnen. Das Kind braucht doch seine Mutter.

3.) Die alte Dame, die meinte mich beim Einsteigen in den Zug (um meine Kinder nach dem Umgangswochenende nach Hause zu bringen) aufhalten zu müssen, um meiner weinenden Tochter zu sagen

Du kannst doch nicht weinen, kleines. Dein Papa weiss doch gar nicht wie er damit umgehen soll“

4.) Die gefühlten 200 Mütter, die glaubten mir auf dem Kinderspielplatz erklären zu müssen, wie man mit kleinen Kindern umgeht und welche Risiken man seine Kinder dort eingehen lassen könnte.

5.) Die Frau, die dem Vater, der alleine den Kinderwagen durch die Gegenschiebt sagt

Da ist ihre Frau ja ganz schön mutig.

6.) Die Frau, die guckt als ob sie Sodbrennen hat, wenn sie nach dem Date ihre eigene Rechnung bezahlen muß.

7.) Die Ortsamtsmitarbeiterin, die bei der Ummeldung meines Sohnes von mir erwartet, dass ich Ausweis und Unterschrift der Mutter vorlege, während meine Ex-Frau unsere Tochter lustig ummelden kann, ohne, dass mich jemand fragt.

8.) Die Familienministerin, die hinter jeder Statistik bei der Frauen schlechter abschneiden, ein untrügliches Zeichen der Unterdrückung von Frauen wittert und bei jeder Statistik bei der Männer schlechter abschneiden vermutet, dass Männer halt selbst schuld haben.

9.) Die Lehrerin, die bei Desinteresse der Mädchen am Unterricht überlegt, wie sie die Mädchen besser motivieren kann und die bei Desinteresse der Jungen ADHS unterstellt.

10.) Die Eltern eines Mädchens, die sich auf dem Elternabend beschweren, weil der neue Sportlehrer ja soviel Wert auf körperliche Ertüchtigung, wie Liegestütze nach dem Aufwärmen, legt.

11.) Die Mutter, die glaubt, ihre Stillwilligkeit alleine würde darüber entscheiden, ab wann der Vater sich gleichberechtigt um die Kinder kümmern kann.

12.) Die Patchworkberaterin, die meint im ersten Jahr gehört das Kind zur Mutter und sich um die Antwort drückt, wie der vater die Bindung zum Kind aufbauen soll und dann nach einer Trennung, das mangelnde Engagement des Vaters im ersten Jahr als Grund nimmt das Residenzmodell mit Aufenthalt bei der Mutter zu fordern.