Wenn eine Frau die Männerkrise für beendet erklärt…

Constanze Ehrhardt hat sich in der FAZ auf sechs Seiten mit der vermeintlichen Männerkrise beschäftigt.

Sie ist Akademikerin und 32 Jahre alt, da unterstelle ich ihr einfach mal, dass sie noch keine männlichen Kinder hat, mit denen sie persönliche Erfahrungen zum Thema Männerkrise sammeln konnte, sonst würden solche Tatsachen kaum unter den Tisch fallen:

  • Jungen machen 76 Prozent der diagnostizierten ADHS-Patientienten unter 19 Jahren aus.
  • Für gleiche Leistung werden Jungen schlechter bewertet.
  • Jungen landen eher an der Sonderschulen (sie stellten 2009 64 Prozent der Sonderschüler in Baden-Württemberg).
  • Jungen gehen häufiger ohne Abschluss von der Schule ab (2009: 64 Prozent der Schulabbrecher).
  • Jungen stellen 78 Prozent der Selbstmörder unter 26.

Das alles findet in Frau Ehrhardts Text keine Beachtung. Ohne die persönliche Erfahrung mit meinen Kindern würde ich dem Klagelied der Männerkrise vermutlich wenig Beachtung schenken. So durfte ich aber erleben, wie meinem Sohn von seiner Klassenlehrerin in der 5. Klasse ADHS unterstellt wurde, während sein Werklehrer einfach nur diagnostizierte: „Das ist doch einfach nur ein Junge. Dem muss man auch mal Grenzen setzen können.“ Bei einer Genderverteilung von 85,8 Prozent Frauen zu 14,2 Prozent Männern gibt es leider nicht viele solcher Werklehrer an deutschen Grundschulen – da braucht man sich nicht zu wundern, dass Jungen mittlerweile dreimal häufiger mit Psychopharmaka ruhiggestellt werden und am Gymnasium meiner Tochter bis zum Ende der zehnten Klasse Jungen bereits exotischen Charakter haben.

Stattdessen präsentiert Frau Ehrhardt lieber Tony Soprano – den TV-Serien-Mafiaboss mit Burn-out – als Emanzipationsverlierer, um zu unterstellen, es liege an der Unfähigkeit der Männer, sich mit den geänderten Rahmenbedingungen durch selbstbewusste Frauen anzufreunden, wenn Kritiker oder Männerrechtler heutzutage eine Männerkrise herbeifabulieren.

Auf Seite 3 fasst es der Berliner Professor für Literaturwissenschaften Andreas Kraß wunderschön zusammen:

„Männlichkeit in der Krise könnte man auch anders nennen, nämlich: Patriarchat in der Krise.“ Kraß kräuselt die Stirn, aber er lächelt. „Wenn es heißt, der Mann steckt in der Krise, dann geht es auch um den Wunsch, diese Krise zu beseitigen. Also die Privilegien zurückzuerhalten, die er verloren hat, oder um deren Verlust er zumindest fürchtet.“ Dass der Mann nicht mehr selbstverständlich das Familienoberhaupt mit der Lizenz zur Maulfaulheit ist – ist das das Problem? „Das ist historisch gesehen das Neue. Das ist die Krise, wenn man so will.“

Das mag für eine Frau eine wunderbare einfache und das weibliche Ego fütternde Erklärung sein: Letztendlich demonstriere die Männerkrise das Scheitern des Mannes an der modernen und selbstbewussten Frau. Die Frau als Fisherman’s Friend: „Ist sie zu stark, bist du zu schwach.“ Wie in ihrem Beispiel von Tony Soprano scheitert der moderne Mann also, weil seine Frau sich nicht mehr in den alten Rollenklischees der Gattin von Vito Corleone sieht. Wie dessen Sohn Michael Corleone scheitert Tony Soprano daran, dass er in einem sehr patriachischen Umfeld (der Mafia) eine Frau ausgewählt hat, die zu Hause eine feminine Plaudertasche als Partner haben möchte. Warum sie dann nicht einfach in die Welt zieht und für das Familieneinkommen sorgt, damit sich ihr Mann nicht mehr in einem Gender-feindlichen Umfeld rumtreiben muss, das leider wenig hilfreich ist, um abends die Erlebnisse des Tages mit der Partnerin zu teilen, verrät der Text von Frau Ehrhardt leider nicht.

Deshalb ist diese Erklärung auch etwas oberflächlich und kurz gedacht.

Erstens entspringt es vermutlich immer noch einer Kleinmädchenfantasie, dass Männer, die über ihre Gefühle reden können, wirklich attraktiver für Frauen sind. Männliche Gefühle sind unglücklicherweise nicht immer das, was sich Frauen darunter vorstellen.

Zweitens könnte man mit der Oberflächlichkeit eines Herrn Kraß auch das Ende von Genderkrise und Feminismus ausrufen, und Genderstudien als Restmüllprodukt für den Abfallhaufen der akademischen Geschichte entsorgen. Warum jammern heutzutage überhaupt noch so viele Feministinnen und andere Frauen über die Benachteiligung ihres Geschlechts, wo doch das letzte Gesetz, welches ihnen die Selbstverwirklichung erschwert hat (§ 1356 BGB, nach welchem der Ehemann entscheiden durfte, ob seine Frau arbeiten geht) 1977 geändert wurde?

Das Schuldprinzip bei der Scheidung wurde bereits 1976 abgeschafft. Seitdem können sie sich trennen, die Kinder mitnehmen und Unterhalt kassieren.

Die Kontrolle der Familienplanung macht ihnen seit Einführung der Pille und den Änderungen des §218 niemand mehr streitig.

Wo gibt es hier noch eine Gleichberechtigungskrise, wenn Frauen seit 1977 die Möglichkeit haben in freier Entscheidung ihr Leben zu gestalten?

Frauen machen mittlerweile häufiger Abitur, trotzdem schaffen sie es nicht, ebenso viel Geld zu verdienen wie Männer und seltener von Altersarmut bedroht zu sein?! Und immer noch fühlen sie sich vom krisengeschüttelten Patriarchat unterdrückt? Da stimmt doch was nicht!

Mit der Logik von Herrn Kraß bin ich geneigt zu sagen: Das Problem dieser Frauen ist, dass sie sich nach der finanziellen Verantwortungslosigkeit zurücksehnen, welche sie im klassischen Patriarchat leben konnten. Frauen die sich heute noch unterdrückt fühlen, wo es keinerlei Gesetze gibt, die ihnen die Gleichberechtigung erschweren (und im Gegenteil viele, die sie ihnen erleichtern), sehnen sich einfach nach einer Zeit zurück, wo es nicht in ihrer Verantwortung lag, aus ihren, mittlerweile schon lange ebenbürtigen Schulabschlüssen und Ausbildungsmöglichkeiten adäquat bezahlte Anstellungsverhältnisse zu generieren. Sie sehnen sich nach einer Zeit zurück, in der sie sich nicht mit lästigen Fragen beschäftigen mussten, wie: „Kann ich mit meinem Abschluss in Kunstgeschichte überhaupt genug Geld verdienen um nicht von Altersarmut bedroht zu sein?“ Oder andersrum: „Ist es für ein anständiges Einkommen inklusive Altersvorsorge vielleicht doch erforderlich, entgegen meiner persönlichen Neigung mal über einen Abschluss in einem MINT-Studiengang nachzudenken?“ Weil damals letztlich jemand anderes die Verantwortung dafür trug, dass sie nicht verhungerten oder von Altersarmut bedroht waren, egal was für eine Ausbildung sie machten – der Ehemann!

Wenn der Gender Pay Gap zu 64 Prozent aus der unökonomischen Berufswahl und zu 27 Prozent aus den mangelhaften (weil nicht paritätischen) Familienentscheidungen und nur zu 9 Prozent (2 Prozent des gesamten Einkommensunterschieds) aus unerklärbaren Gründen resultiert, die sich aber vermutlich eher mit schlechterem Verhandlungsgeschick als mit sexueller Diskriminierung erklären lassen, dann ist die Vermutung nicht ganz abwegig, dass die von Feministinnen heutzutage herbeigeredeten Probleme eigentlich eher die Sehnsucht der modernen Frauen ausdrücken, in der eigenen Verantwortungslosigkeit des Patriarchats glücklich zu werden. Immerhin müssen sie Mikro-Aggressionen als Grund heranziehen, um überhaupt noch einen Grund zu finden, weshalb sie in der westlichen Welt unterdrückt werden.

Ähnlich wie Tony Soprano, wollen diese Frauen es zwar anders machen als frühere Generationen, wirklich den Schritt in die alleinige Verantwortung für ihre beruflichen und familiären Entscheidungen wollen sie aber ganz und gar nicht.

Warum müssen wir uns sonst, knapp vierzig Jahre nach dem Fall des letzten diskriminierenden Gesetzes, immer noch das Klagelied anhören, dass Frauen unterdrückt werden? Wegen des Ampelmännchens?

Natürlich wäre es unerträglich für die feministische Selbstwahrnehmung, eine Sehnsucht nach der weiblichen Verantwortungslosigkeit im Patriarchat zuzugeben. Deshalb suchen diese Frauen natürlich auch eine Alternative zum fürsorglichen Ehemann, der früher die Kosten für suboptimale Lebensentscheidungen trug, um heute nicht selbst die Verantwortung tragen zu müssen.

Die Mütterinitiative hat es mit ihrer Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen für Mütter wunderbar deutlich gemacht: Was früher der Ehemann gemacht hat, soll heute der Gesetzgeber übernehmen, damit sich die Mutter mit „ihrem“ Wunschkind bloß nicht mit einem gleichberechtigten Vater abgeben muss. Der Gesetzgeber möge doch gefälligst dafür sorgen, dass eine Mutter auch ohne Vater genug Geld für sich und ihre Kinder zur Verfügung hat.

Ebenso wollen diese Frauen keine Verantwortung dafür tragen müssen, wenn die von ihr gewählte Ausbildung in der Regel weniger Arbeitgeber zu Begeisterungsstürmen hinreißt und sie deshalb in der Regel für einen Abschluss in französicher Lyrik des 18. Jahrhundert nicht das gleiche Gehalt zahlen wollen wie für einen Abschluss in Ingenieurswissenschaften.

Während früher ihre Männer dafür gesorgt haben, dass sie unabhängig von ihrer Ausbildungswahl nicht verhungern müssen und einen angenehmen Lebensstil pflegen konnten, soll heute der Gesetzgeber dafür sorgen, dass sie unabhängig von Ausbildung, Berufserfahrung und längerer Auszeit beim Nachwuchs ein ebenso angenehmes Leben führen können wie zu Zeiten der Kernfamilie, wo Don Corleone allein für das Familieneinkommen gesorgt hat, während seine Gemahlin sich um den inneren Zusammenhalt der Familie gekümmert hat. Nicht wie Tony Soprano, der sich mit seiner Frau über die emotionale Öffnung streiten muss. Auch darf geflissentlich ignoriert werden, dass Männer 31 Prozent mehr arbeiten (9,3 Stunden mehr als die durchschnittlich 30,3 h/Woche bei Frauen).

Natürlich soll auch der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Frauen trotz der oben genannten (von Frauen selbst entschiedenen) Gründe gleiche Chancen auf einen Posten im Aufsichtsrat haben. So wie Herr Piech seinem ehemaligen Kindermädchen einen kuscheligen Entscheiderposten besorgt hat, soll der Staat dafür sorgen, dass diese Frauen unabhängig von Familienplanung und Berufswahl in den Aufsichtsräten und Vorständen vertreten werden (egal ob Studien zu dem Ergebnis kommen, dass sich Frauen in Aufsichträten keinen Deut sozialer und weniger egomanisch verhalten) und egal ob sich die Mehrzahl der Frauen in diesen Positionen gegen eine Quote aussprechen.

Offenbar haben die Frauen, die heute Genderstudien und Feminismus noch für notwendig halten, genau das gleiche Problem, dass Frau Ehrhardt und Herr Krass den Männern unterstellen.

Anscheinend haben beide Geschlechter das Problem, dass sie vom Gesetzgeber erwarten, er möge ihre Anpassungsprobleme an eine Gleichberechtigung bei gleicher Verantwortung kompensieren.

Vielleicht, liebe Frau Ehrhardt, können wir uns auf eines einigen: Wir erklären gemeinsam Männerkrise wie Frauenkrise für beendet und hören auf, irgendwelche Diskriminierungslegenden aufgrund von Mikro-Aggressionen oder gesellschaftlicher Erwartungshaltungen herbei zu fantasieren. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, jene Gesetze anzupassen, die heute noch ein antiquiertes Rollenmodell zementieren.

Dann können wir hoffentlich mal wieder anfangen, in friedlicher Eintracht der Geschlechter zu leben. Gleichberechtig und in gleicher Verantwortung und Ich verspreche ihnen, dass ich dann auch mal offen über meine Gefühle, Sorgen und Ängste rede, ohne meine Therapeutin dumm anzumachen.

Bei den Männern hätte ich gern folgende Gesetze gleichberechtigungsoptimiert, um Rollenklischees nicht zu zementieren:

  • Gleiches Sorgerecht für unverheiratete Männer
  • Gleichberechtigtes Umgangsrecht nach der Trennung
  • Ein Unterhaltsrecht, dass die Betreuungszeit berücksichtigt
  • Gleichberechtigter Elternzeitanspruch für nicht zusammenlebende Paare
  • Das Recht von Männern, sich gegen Elternverantwortung entscheiden zu können
  • Gleichberechtigte Wehrpflicht. Ich weiß, sie ist momentan ausgesetzt – jedoch nicht abgeschafft. Falls die Ukrainekrise doch noch eskaliert, werden sonst sicherlich wieder ausschließlich Männer zwangsverpflichtet, um sich totschießen zu lassen.

Ich bin gespannt auf ihre Liste.

Viele Grüße

Lutz Bierend

Weltmännertag im Frauenministerium

Es ist schon niedlich.

Bereits im Oktober hatte Frau Schwesig ihren Münchhausentag der betrieblichen Entgeltgleichheit ausgerufen. um ihre – auch durch ewige Wiederholung nicht wahrer werdende – Lüge, dass Frauen bei gleicher Arbeit 22% weniger verdienen, mal wieder unter das Volk zu werfen. Offensichtlich wollte das schon damals niemand hören.

Guten Morgen! Heute ist der Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit. Er macht auf die bestehende Diskriminierung von…

Posted by Manuela Schwesig on Freitag, 9. Oktober 2015

Gestern war nun Weltmännertag, und anstatt mal ein nettes Wort über die Penisträger zu verlieren, zu denen ja Gerüchten zu Folge auch ihr eigener Mann gehört, stellte sie lieber demonstrativ zur Schau, dass sie die Ministerin für alles außer Männer ist. Sie wies also lieber schon mal auf ihren nächsten LügenbaronInnentag hin: Den Equal Pay Day.

Frauen verdienen weniger als Männer – bei gleichwertiger Arbeit. Auf diese Ungerechtigkeit macht der Equal Pay Day…

Posted by Manuela Schwesig on Dienstag, 3. November 2015

Schließlich könnte  man ansonsten ja über die Weihnachtsfeiertage bis kurz vor den Frühlingsanfang ja vergessen, wie schlecht es den Frauen heutzutage geht.

Genderpaygaptheorie

Wenn man sich allerdings überlegt, dass zur Errechnung der 22% Gender Pay Gap alle Arbeitnehmer, von der ungelernten Teilzeitputzfrauen bis hin zum vollzeitbeschäftigten Ingenieuren in einen Topf geworfen werden, um das männliche und weibliche Durchschnittsgehalt zu errechnen, dann wundert mich am „Equal Pay Day“ eigentlich nur eins, nämlich, dass dieser Tag nicht erst irgendwann zwischen Sommerende und Winteranfang anfängt.

Irgendetwas mit einer geschlechtlichen Benachteiligung hat dieser Tag nämlich nicht zu tun.

Vor dem ersten Kind sind die Gehaltsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Berufseinsteigern in gleichen Berufsfeldern, bei gleicher Arbeitszeit nämlich im Bereich der statistischen Ungenauigkeit (und somit vermutlich eher auf ein besseres oder schlechteres Verhandlungsgeschick zurück zu führen).

Aber bevor man mal nach der eigenen Verantwortung für die schlechtere weibliche Gehaltssituation fragt, ist es natürlich bequemer mal wieder das weibliche Opferabo über zu strapazieren.

Vielleicht sollten Frauen doch lieber mal über ein MINT-Studienfach nachdenken anstatt im Sozialpädagogikstudium ihre inzwischen besseren Schulabschlüsse für die Selbstverwirklichung zu vergeuden. Oder sie sollten die Work-Life-Blance nicht über die Karriereambitionen stellen, wenn sie darüber klagen, dass sie weniger Geld als die Männer bekommen.

Nicht dass ich den weiblichen Ansatz nicht sympathisch und nachvollziehbar finde. Ich habe mich auch dafür entschieden lieber Zeit für meine Kinder zu haben, als für 20-50% höhere Stundensätze für irgendwelche Projekte durch die Republik zu ziehen, aber ich käme nicht im Traum auf die Idee so zu tun, als wäre es sexuelle Diskriminierung, die mich für meine persönliche Entscheidung bestraft. Letztendlich bezahlen die Auftraggeber die Bedingungslose Flexibilität und Überstundenbereitschaft meiner Konkurrenten.

Wenn Frauen wirklich soviel billigere Arbeitskräfte wären, die den gleichen wirtschaftlichen Nutzen des Unternehmens für 22% weniger Lohn erbringen, dann würde heutzutage kaum noch ein Mann Arbeit finden, oder er würde ebenfalls für weniger Geld arbeiten, denn da sind die kapitalistischen Mechanismen von Angebot und Nachfrage äußerst effektiv.

Arbeitgeber machen sich bei den Tarifverhandlungen in der Regel wegen jedes Prozents Lohnerhöungen wie ein kleines Mädchen ins Hemd. Wer glaubt, dass diese nun Männern nur aufgrund ihres Geschlechtsteiles 22% mehr zahlen, der bewegt sich eigentlich in Deutschland auf einer Ebene mit Chemtrail-Jüngern und Menschen die Unterstellen dass 9/11 von der CIA organisiert wurde Und vermutlich ist die Gender Pay Gab die einzige Verschwörungstheorie, die immer wieder Beachtung in den Seriösen Medien findet, ohne dass man sich über ihre Verbreiter lustig macht

Vielleicht sollten Sie, liebe Frau Schwesig, mal für Gleichberechtigung im Familienrecht sorgen. Dann hätten Männer nämlich einen Grund mehr sich mehr für die Familie zu engagieren und somit würden Kinder für Männer endlich genauso ein Karrierehemmnis.

Wenn man aber Trennungsväter nur noch als Unterhaltszahler sehen will, muss man sich nicht wundern, dass Männer sich lieber auf ihre Karriere konzentrieren, und nach der Geburt des ersten Kindes lieber ein paar Überstunden mehr machen um den Gehaltsverlust durch die künftig, in der Regel nur noch maximal teilzeiterbeitende Mutter zu kompensieren.

Denn die Karriere wird ihnen noch nicht von der diskriminierenden Regelungen eines Sorge- und Unterhaltsrechts behindert und da sind sie auch nicht auf die Unterstützung einer sexistischen Familienministerin angewiesen, die Männer nach der Trennung offensichtlich nicht mehr zu ihrer Familienklientel zählt.