La minorité pigeon – Die ausgebeutete Minderheit

Das virale Youtube-Video „Die Unterdrückte Mehrheit“ der Französischen Regisseurin Éléonore Pourriat lässt mal wieder die Sexismus Diskussion des letzten Jahres aufleben und zieht die Gräben zwischen der „ja genau so geht es jetzt Frau Tag für Tag“-‪#‎aufschrei‬ Fraktion, und der Fraktion an oft liberalen Männern, die sich mal wieder als ewig gestrig stigmatisiert sehen, weil wieder sämtliche Cliches der letzten 120 Jahre aufgewärmt werden.

Eigentlich ist dieses Video zutiefst sexistisch. nicht nur für Männer, sondern auch für all die selbstbewussten und selbstverantwortlichen Frauen, die der Feminismus der letzten dreißig Jahre doch hervorgebracht hat.

Wenn Frauen die männliche Abwehrreaktion gegen diese feministische Stigmatisierung als Beleg für die Notwendigkeit dieses Filmes sehen, der halt wie ein Brennglass funktioniere, welches sich auf den Alltagssexismus konzentriert unter dem Frauen heute und überall zu leiden hätten, dann frage ich mich, wie diese empathisch diese Frauen wohl auf einen Film mit der selben Prämisse reagieren würden, der allerdings von einem Mann mit dem Titel „Die ausgebeutete Minderheit“ gedreht würde.
Die Geschichte ist einfach erzählt und ich verspreche sie basiert nur auf real erlebten Szenen und Dialogen.
Er handelt von Peter und Julia. Peter hat sein Soziologiestudium abgeschlossen gibt in Teilzeit an der VHS Vorlesungen, und kümmert sich um ihre beiden Zwilling, und das Haus im Grünen, welches hauptsächlich von Julias Einkommen als Rechtsanwältin bezahlt wird.
1. Szene: eine Feierlichkeit.
Julia kommt etwas zu spät, weil sie heute noch Kaufvertrag für ihr Haus unterschrieben hat. Ein paar Freunde sind da. die Stimmung ist ausgelassen.
Eine Freundin sprich einen Toast: „Auf euer schönes neues Zuhause.“ Alle stoßen entspannt an.
Peter: „Wenn Julia nur etwas mehr daran teilhaben könnte.“
Julia ist vor dem Kopf gestoßen. Sie versucht sich zu rechtfertigen, aber sie versucht vor den Freunden die Diskussion nicht ausufern zu lassen.
Peter: „Ach, ich fühle auch mit 41 noch die Kraft in mir alleine Glücklich zu werden.“
Im folgenden hat Peter hat eine Affäre mit einer Gitarrenlehrerin, die er an der VHS kennengelernt hat. Mit einigen Tipps des Vereinss alleinverziehender Väter und Mütter (VAVM) entsorgt er Julia so effektiv, (Indem er sie zu Handgreiflichkeiten provoziert) das Julia letztendlich nicht einmal mehr ihre Kinder sieht. Da im Matriarchat lediglich Väter automatisch das Sorgerecht haben und Frauen dieses eigentlich (wenn Männer die Ratschläge des VAVM befolgen) nur bei sehr modernen Richtern bekommen, darf Julia zwar das Leben von Peter und den Kindern finanzieren, aber Entscheidungen wie Schule (Peters neue Freundin schwärmt von der Waldorfschule), Beschneidung des Jungen, etc. nicht mitreden.
Schlußendlich nach dem der jahrelange Kampf dafür ihren Kindern Mutter sein zu dürfen Sie aufgezehrt hat, nimmt sie sich schließlich das Leben.
Tja und wenn sich Frauen hier als Geldgierige Miststücke stigmatisiert sehen, kann ich nur mein feistetes Feministinnengrinsen aufsetzen und sagen: Da habe ich wohl einen Nerv getroffen, der zeigt, das Sexismus gegen Männer ein wichtiges Thema ist, bei soviel Verdrängung. Liebe Frauen. der Film ist halt ein Brennglass und er fokussiert sich halt auf den Sexismus unter dem Männer täglich zu leiden haben. bringt mal etwas mehr Empathie auf anstatt nur an eure Besitzstandwahrung zu denken.“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s